Pulmonale Rehabilitation

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Pulmonale Rehabilitation

 

Krankheit

Die Zahl der Patienten, die an chronischen Atemwegserkrankungen wie Asthma bronchiale, chronische Bronchitis und Lungenkrebs leiden, nimmt zu. Wer an chronischer Atemnot leidet, ist darauf angewiesen, regelmässige Behandlungen zu bekommen, damit eine Verschlechterung der Krankheit vermieden und eine optimale Lebensqualität erreicht werden kann.

Pulmonale Reha Lunge

Diagnose

Die diagnostische Untersuchungen richten sich nach der Grundkrankheit und werden Patienten individuell angepasst.  Grundsätzlich gehört aber immer eine Lungenfunktionsprüfung zur Messung der Lungenkapazität, der Enge der Bronchien und des Luftwiderstandes dazu.

Untersuch in der LHM

Gelegentlich sind weiterführende Untersuchungen notwendig. Ein Röntgenbild der Lunge und des Herzens ergibt gute Hinweise auf den Gesundheitszustand dieser Organe, die eng zusammen hängen und beide optimal funktionieren müssen, damit der Patient keine Atemnot verspürt. Der Belastungstest für Herz und Lunge (Ergospirometrie) dient als Verlaufs- und Erfolgsparameter.

Behandlung

Das Therapieprogramm ist multidisziplinär. Es umfasst ärztliche, pflegerische und physiotherapeutische Massnahmen. Die Inhalationsbehandlung zur Bronchialerweiterung und zur Bekämpfung der chronischen Entzündung in den Bronchien ist ein Grundpfeiler der Rehabilitation. Dazu kommen Atemphysiotherapie und Entspannungsübungen.

Wichtig ist die köperliche Fitness. Jeder körperlich trainierte Patient verspürt seine Atemnot schwächer. Deshalb wird sehr viel Wert auf ein tägliches körperliches Aufbautraining gelegt.

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Psychologen können bei der Krankheitsverarbeitung und bei Nikotinabhängigkeit mit Gesprächen helfen. Die Ernährungsberaterin wird eine optimale Ernährung vorschlagen und der Arzt wird die notwendigen Zusatzmassnahmen wie Sauerstofftherapie oder nächtliche Beatmung prüfen, alles gemeinsam mit der Patientin oder dem Patienten.

Die Luzerner Höhenklinik Montana bietet Rehabilitationsprogramme für verschiedene Schweregrade an, für Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen. Die Programme dauern in der Regel drei Wochen. Sie sind streng strukturiert und verlangen eine gute und disziplinierte Mitarbeit der Patienten. Nur so kann der Erfolg gesichert werden.

 

Vgl. Bericht über die Sauerstofftherapie.

Vgl. Bericht über die Lungenliga.