Psychosomatische Rehabilitation

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Psychosomatische Rehabilitation

 

Krankheit

Viele Patientinnen und Patienten leiden an Krankheiten, die ihre Ursache in der Psyche oder in der Seele haben. Sie sind nicht weniger krank als Leute mit einer fassbaren körperlichen Erkrankung. viele brauchen eine Distanz von zuhause, eine Distanz vom krank machenden Milieu. Patientinnen und Patienten, die eine psychosomatische Rehabilitation benötigen, werden von Hausärztinnen und Hausärzten, aber auch von psychiatrischen Kliniken und praktizierenden Fachleuten der Psychiatrie zugewiesen.

Diagnose

Das ärztliche Gespräch und der ärztliche Untersuch stehen am Anfang jeder Rehabilitation. Hinzu kommt ein Eintrittsgespräch mit der Psychologin oder dem Psychologen.

Gemeinsam mit der Physiotherapeutin oder dem Physiotherapeuten wird das Rehabilitationsprogramm zusammengestellt. Begleitende Leiden können gleichzeitig abgeklärt und behandelt werden. Nicht selten verlangt es die ärztliche Sorgfaltspflicht, zunächst gefährliche körperliche Leiden auszuschliessen und so die Patientin oder den Patienten zu beruhigen, um sie oder ihn einer erfolgreichen Psychotherapie zuzuführen.

Behandlung

Die psychosomatische Rehabilitation ist eine umfassende interdisziplinäre Therapie. Das Behandlungsteam umfasst den Arzt, den Psychologen, den Physiotherapeuten, den Beschäftigungstherapeuten und die Pflege.

Mit der Patientin oder dem Patienten wird am ersten Tag ein tagesstrukturierendes Programm zusammengestellt, das sowohl körperliche Aktivitäten als auch Psychotherapie umfasst. Die tägliche Arztvisite ergänzt die Aktivierungstherapie und gibt Gelegenheit, die Erkrankung zu besprechen und den Erfolg der Therapie zu überwachen.

 

Vgl. Bericht über die Traditionelle Chinesische Medizin TCM

Vgl. Bericht über Depressionen

Vgl. Bericht über die Pflege auf der psychosomatischen Station