Chronisches Asthma

Krankheit

Athma bronchiale ist eine sehr häufige Erkrankung. Über 7 % der Schweizer Bevölkerung leiden darunter. Bei vielen Patientinnen und Patienten treten Asthmaanfälle nur gelegentlich auf, zum Beispiel während der Pollensaison. Andere leiden das ganze Jahr hindurch an Engegefühl und Atemnot.

Atemwege

Bei langer Krankheitsdauer und ungenügender Behandlung kann ein Asthma chronisch werden. Behandelt man die Erkrankung rechtzeitig, kann ein chronisches Asthma meistens vermieden werden.

Viele Ursachen sind schon bekannt, andere werden erst noch entdeckt. Hauptsächlicher Auslöser sind Pollen von Gräsern, Blumen und Bäumen, ferner Schuppen von Haustieren (vor allem der Katze), Hausstaubmilben, Berufsallergene und gewisse Medikamente. Aber auch seltenere Ursachen wie Überempfindlichkeit auf Latex (Naturgummi), Haushaltgifte, Luftbelastungen am Arbeitsplatz und Folgen der Luftverschmutzung können zu Asthma führen.

Asthma beruht auf einer Entzündung der Bronchien. Die Bronchialschleimhaut ist überempfindlich auf eingeatmete Reizstoffe. Sie kann deshalb auf natürliche Pollen und Feinstäube mit einer Schwellung und Sekretsabsonderung reagieren, ähnlich wie die Nasenschleimhaut beim Heuschnupfen. Dadurch werden die Bronchien verengt, der Luftstrom ist nicht mehr frei und der Patient bekommt Atemnot.

Diagnose

Die Diagnose von Asthma bronchiale baut auf verschiedenen Säulen auf. Vorerst muss der Patient eingehend und genaue Auskunft geben, unter welchen Bedingungen er vermehrte Atemnot verspürt. Es muss zwischen ganzjährigem und saisonalem Asthma unterschieden werden. Je nachdem sind andere Ursachen für die Erkrankung verantwortlich.

Chronisches Asthma Untersuch

Zur Beurteilung von Asthma dient unter anderem die Lungenfunktionsprüfung. Dabei werden die Lungenkapazität und die Luftwiderstände in den Bronchien gemessen. Häufig liefert ein Allergietest zusätzliche Informationen.

Behandlung

Es stehen eine Vielzahl von Medikamenten, hauptsächlich solche zur Inhalation, zur Verfügung. Die Behandlung umfasst zwei Komponenten. Die verengten Bronchien müssen geöffnet werden (bronchialerweiternde Medikamente) und die Entzündung, also der Asthma-Auslöser, muss bekämpft werden (entzündungshemmende Medikamente). Eine Asthmatherapie umfasst selbstverständlich den ganzen Menschen. Ein Aufbautraining zur Verbesserung der körperlichen Fitness (Entspannungsübungen und Gymnastik) und eine gute Patienteninstruktion sind ebenfalls wichtig.