Allergien

Krankheit

Allergien werden immer häufiger. Über 20 % der Schweizer Bevölkerung leiden an Heuschnupfen, gegen 7 % an Asthma. Auch Hautallergien und Allergien auf Medikamente nehmen zu. Die Ursachen sind nicht restlos geklärt. Wahrscheinlich besteht ein Zusammenhang mit unserer westlichen Lebensweise. Vielleicht hat die Luftverschmutzung einen Einfluss. Interessant ist doch, dass unser Körper auf natürliche Substanzen (Blütenpollen, Tierschuppen, Milben) mit einer Erkrankung reagiert.

Haselstrauch Screen

Diagnose

Die Abklärung von Allergien erfordert gute Fachkenntnisse. Die diagnostischen Möglichkeiten, insbesondere auch die Abklärung von Allergien der Atemwege, sind in der Luzerner Höhenklinik Montana vorhanden. Der Hautallergietest gehört zu den Standardabklärungen. Zusätzlich sind unspezifische und spezifische Provokationsteste im Lungenfunktionslabor möglich, und eine sogenannte Provokationskammer ermöglicht arbeitsplatzbezogene Abklärungen. Die Provokationskammer erlaubt eine Simulation der Umgebung, wie sie der Patient am Arbeitsplatz vorfindet.

Behandlung

Die Therapien richten sich nach der Art und der Schwere der Erkrankung. Die Entfernung aus dem krank machenden Milieu und die Vermeidung der Allergenexposition helfen häufig bereits nachhaltig. Asthmatiker sind meistens auf eine Inhalationstherapie mit bronchialerweiternden und entzündungshemmenden Medikamenten sowie Atemphysiotherapie angewiesen. In ausgewählten Fällen führt die Immuntherapie (Desensibilisierung) bei verschiedenen allergischen Erkrankungen zu einem lang anhaltenden Erfolg.

Vgl. Beitrag “Erst die Pollen, dann das Asthma” 

Vgl. Beitrag über den Heuschnupfen