“Einen Klinikkoller gab es nicht”

Die Patientin, die sich für den “Montana Talk” zur Verfügung stellte, war Lehrerin. Entsprechend aufmerksam hat sie alles verfolgt, was mit ihr geschah, als sie mit Brüchen, Essstörungen und psychosomatischen Leiden in die Luzerner Höhenklinik Montana kam. Sie reiste mit der Ambulanz an, anders war es nicht möglich.

Und nun blieb sie zwei Monate in der LHM. Es gefiel ihr hier schon von der Landschaft her, aber auch die Situation in der Klinik sagte ihr zu. “In einer Klinik fühlt man sich nie zuhause, aber ich war gut aufgehoben”. Sie wurde gut unterstützt. “Man hat mich abgeholt, wo ich körperlich und psychisch war”. Sehr wichtig fand sie Gespräche mit anderen Patienten. “Das ist gut gegen Klinikkoller”. Ein solcher Koller kam nie auf. Vielleicht lag es auch an der überschaubaren Grösse der Klinik, sicher aber an der guten Pflege, wie sie sagt, an den Ärzten, am Psychologen, am Sozialdienst. “Man sieht, die Leute reden miteinander”.

Ihre Beeinträchtigung war so gross, dass sie bei den Gruppentherapien leider nicht intensiv mitmachen konnte. Aber sie freute sich, dass sie Fortschritte machte. “Vor allem wurde ich psychisch stabilisiert”. So einfach wegzaubern liessen sich ihre Beschwerden nicht, deshalb braucht sie in Luzern ambulante Möglichkeiten für die Nachbehandlung.

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