Betten, Wäsche, Briefe, Teller … alles okay!

Zimmerservice

Sie sind Vollprofis und schon lange dabei: Tanja Mijanovic (seit 19 Jahren in der LHM) und Slavica Lorenz (seit 15 Jahren). Sie arbeiten im Raumservice. Ihr Dienst ist ausgefüllt und wichtig.

Am Morgen gilt es zuerst, das Frühstück zu bringen, jenen Patienten, welche gemäss Verordnung des Arztes oder anderen Gründen das Frühstück im  Zimmer einnehmen müssen. Oft sind es deren 25. Die Patienten kreuzen an, was sie anderntags wünschen.

68 Zimmer mit wechselnden Bedürfnissen. Hier ist eine Zwischenmahlzeit zu bringen, dort gilt es Wasser hinzustellen und Gläser zu wechseln.

Dann, ab 8 Uhr, geht es ans Bettenmachen. Wären sie dann nicht zu dritt, kämen sie gar nicht durch. Regelmässig ist die Wäsche zu wechseln, die Zentralwäscherei  in Sierre besorgt die Reinigung. Auch Privates kann man reinigen lassen, Madeleine Rey in Crans-Montana besorgt die chemische Reinigung. Und die Patienten haben die Möglichkeit,  in der Klinik selbst zu waschen.

Dann eine kurze Pause. Aber nur kurz, denn schon um 10 Uhr gibt es Briefe und Pakete, oft auch Blumen für die Patienten. Das ist für die Patienten  von grosser Bedeutung, deshalb muss alles klappen.

Bei den Départs muss das Gepäck nach unten gebracht werden, wo Taxi Hess bereits wartet. Oben werden die Zimmer gereinigt. Und das alles täglich, in jedem Zimmer anders. Auf die Départs folgen die Arrivées mit neuen Gesichtern und neuen Fragen. Tanja Mijanovic und Slavica Lorenz absolvieren in der LHM die meisten Kilometer. Und das nicht nur auf den Stationen, auch in der Cafeteria und im Speisesaal ist ihre Mithilfe gefragt, wo man die beiden regsamen und freundlichen Frauen gerne trifft.

Was mögen die beiden am liebsten? „Den Kontakt mit den Menschen. Das ist interessant und bietet Abwechslung, da ist kein Tag wie der andere.“ Immer wieder legen sie Spruchzettel ins Zimmer. „War dieser Tag nicht dein Freund, dann war er dein Lehrer“, steht auf dem einen Zettel. Von Mahatma Gandhi stammt ein zweiter: „Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.“ Tanja Mijanovic und Slavica Lorenz lachen. Ihr Einsatz braucht schon etwas Tempo. 

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