Sich schützen bei Herz- und Kreislaufproblemen

Bewegungspyramide

In ihren Empfehlungen für Herz-Kreislauf-Patienten spricht die Schweizerische Herzstiftung Klartext: Ein Jahr nach der Rehabilitation sind nur noch knapp die Hälfte dieser Patienten körperlich aktiv. Ein Drittel pafft wieder fröhlich Tabakrauch in die Luft und drei Viertel zeigen Übergewicht.

Das ist bei Angina pectoris, nach Herzinfarkt oder Hirnschlag und auch nach Herzoperationen verhängnisvoll. Die Stiftung bemüht sich deshalb, die Patienten aufzuklären und ihnen sinnvolles Verhalten ans Herz zu legen. Dazu gehören ausser Ernährungsverhalten auch Aktivitäten mit Bewegung. Täglich eine halbe Stunde Bewegung im Rahmen einer Alltagsverrichtung, wöchentlich dreimal 20 bis 60 Minuten Ausdauertraining (Velofahren, Schwimmen, Langlauf) und zweimal ein Gymnastiktraining für Kraft und Beweglichkeit. Wer ohne äussere Disziplinierung zurückfällt, sollte in einer der vielen Herzgruppen aktiv mitmachen. Und die Bewegungspyramide studieren!

Die Broschüre mit dem Titel „Besser leben, länger leben dank guter Prävention“, die bei der Stiftung bestellt werden kann, geht im Detail auf die gesunde Ernährung ein. Auch über Angst und Stress wird leicht verständlich informiert. Und schliesslich ist von Medikamenten die Rede. Jedes fünfte Präparat wird wegen einer Herz-Kreislauf-Krankheit verschrieben.

In der Schweiz erleben jährlich 5t0 000 einen Herzinfarkt, einen Herzstillstand oder einen Hirnschlag.

 

 

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