COPD und die Blase: Harninkontinenz!

Über COPD wurde auf der LHM-Website schon mehrmals informiert, so auch in einem Beitrag des Chefarztes und Lungenspezialisten Dr. med. Werner Karrer. COPD steht für “chronic obstructive pulmonary disease” und umfasst nach Dr. Karrers Definition das Lungenemphysem (eine anatomisch-histologische Erscheinung) und die chronische Bronchitis. “Im Zentrum des Behandlungskonzeptes”, sagt Dr. Karrer, “steht der typische COPD-Patient, der im Verlauf seiner Krankheit vereinsamt, wegen seiner Dyspnoe immer mehr Autonomie verliert, wegen seines schlechten Allgemeinzustandes nicht mehr ausser Haus kommt und oft auch eine depressive Entwicklung durchmacht.”

Nun hat man am Universitätsklinikum in Essen erforscht, wie häufig bei COPD eine bisher oft unbeachtete Nebenfolge auftaucht: Inkontinenz. Harnkontinenz, bei der die Patienten ihre Blase nicht mehr kontrollieren können, tritt in Verbindung mit COPD häufiger auf, und sie beginnt in diesem Fall altersmässig auch früher, also schon im mittleren Erwachsenenalter. Deshalb zieht man den Schluss, dass die Physiotherapie bei diesen Patienten auf die Stärkung des Beckenbodens achten muss. Therapien, wie sie in der Luzerner Höhenklinik Montana angewandt werden, können die Wirkung von COPD ein Stück weit eindämmen und so zur Erhaltung der Lebensqualität beitragen. Mehr über COPD und die erwähnte Studie auf der Website paradisi.de. Interessantes findet sich auch auf der Website der Lungenliga.

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