LUKS-Ärzte: positive Wertungen der LHM

LAZ 2013

 

Im Heft „Der Luzerner Arzt“ vom Juli 2013 haben sich Ärztinnen und Ärzte des Luzerner Kantonsspitals über die Luzerner Höhenklinik Montana LHM geäussert.

Hören wir zuerst, wie Prof. Dr. med. Verena Briner die LHM einordnet. Sie ist Chefärztin am LUKS und Leiterin des Departements Medizin: „Die LHM ist Kompetenzzentrum für Rehabilitation, Schlafmedizin und Pneumologie. Die Rehabilitation der LHM deckt wichtige Teile des Behandlungskonzeptes ab für Patienten zum Beispiel mit COPD, Schlaganfall, Herzinfarkt.“ Und sie macht einen wichtigen Hinweis: „Die LHM als Zentrum für komplexe Fälle mit Rehabilitationspotenzial ist erste Wahl, wenn eine Komplexbehandlung auch psychosomatische Aspekte berücksichtigen muss.“

Das ist aber nicht alles: „Die LHM ist ein verlässlicher Partner für die Patientenbetreuung sowie die Aus-, Weiter- und Fortbildung“.  Da erstaunt es nicht, zu welchem Fazit die Leiterin des Departements Medizin kommt: „Die LHM – Fachkompetenz und Menschlichkeit.“  Soweit Prof. Verena Briner.

Die Mehrfacherkrankungen sind auch ein Thema für Dr. med. Marco Rossi, Leiter Infektiologie und Spitalhygiene am LUKS. “Luzerner Höhenklinik Montana: DIE Anlaufstelle für die Betreuung komplexer Tuberkulose-Patienten.”

PD Dr. med. Oliver Gautschi ist Leitender Arzt Medizinische Onkologie am LUKS. Er stellt die Mehrfacherkrankungen und auch die gute Zusammenarbeit zwischen den LUKS-Standorten Luzern und Montana in den Vordergrund: „Ich bin Onkologe am Luzerner Kantonsspital LUKS, mein Spezialgebiet ist die Thorax-Onkologie und ich leite momentan die Projektgruppe Lungenkrebs der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Klinische Krebsforschung SAKK. Innerhalb der komplexen interdisziplinären Behandlungskonzepte bei Patienten mit Lungentumoren hat die pulmonale Rehabilitation einen hohen Stellenwert. Viele Patienten mit Lungentumoren leiden zusätzlich an einer relevanten, meist obstruktiven Lungenerkrankung. Patienten mit Lungentumoren profitieren deshalb unabhängig von der Tumorbehandlung von einer kontinuierlichen pneumologischen Betreuung und Behandlung.

Dr. Gautschi weiter: „Die Aspekte der pneumologischen Behandlung reichen weit über die medikamentöse Therapie hinaus und umfassen auch Raucherberatung und Abklärungen von Berufserkrankungen.  Oft ist bei ausgewählten Patienten eine stationäre Rehabilitation sinnvoll, sei es zur Vorbereitung auf eine Operation oder auf eine adjuvante onkologische Therapie. Am Luzerner Kantonsspital werden alle Patienten mit Lungentumoren von Beginn an durch die Pneumologische Abteilung betreut, welche alle diagnostischen und therapeutischen Schritte koordiniert. Die pulmonale Rehabilitation wird gemeinsam mit der Thoraxchirurgie möglichst früh ins Behandlungskonzept integriert.“

Und: „Die Zusammenarbeit zwischen den LUKS Standorten Luzern und Montana verläuft reibungslos und für Patienten und Ärzte zu vollster Zufriedenheit. Ich wünsche mir, dass die Kontakte zwischen LUKS und LHM weiter gepflegt und gefördert werden, damit unsere Patienten bestmöglich profitieren.“

„Multifaktoriell“ – auch auf Nebendiagnosen eingehen

PD Dr. med. Christoph Henzen ist Chefarzt Medizin Bereich II Endokrinologie-Diabetologie. Er weiss, warum er Patientinnen und Patienten für einen Aufenthalt in Montana motivieret: „Die Luzerner Höhenklinik Montana ist für mich ein ruhender Pol in unserer Spitallandschaft. In den Akutspitälern herrscht enormer Zeitdruck, ja Hektik, um alle Patientinnen und Patienten aufnehmen und versorgen zu können, verstärkt durch die Einführung des DRG. Entsprechend sind wir vor allem darauf ausgerichtet, die akute somatische Erkrankung zu behandeln. Das wird vielen Patientinnen und Patienten nicht gerecht, wenn sie eine längere Genesungszeit brauchen oder Begleiterkrankungen haben, die plötzlich in den Vordergrund treten. In dieser Situation ist nur eine Therapiestrategie erfolgreich, die multifaktoriell auch scheinbare Nebendiagnosen angeht, und so verhindert, dass diese ‚matchentscheidend‘ werden. Diese Form der Rehabilitation, d.h. das gezielte somatische und psychosomatische ‚Bodybuilding‘ wird in der LHM exzellent umgesetzt (unterstützt durch die heilsame Walliser Sonne), was nicht nur die Rehospitalisationsrate reduziert, sondern mittel- und langfristig auch kosteneffektiv ist. Eine willkommene Zusatzleistung ist der fachärztliche Schwerpunkt Pneumologie, d. h. sämtliche pneumologischen Abklärungen und Therapien können an die LHM delegiert werden. Das sind für mich die Hauptgründe, unsere Patientinnen und Patienten auf der Chefvisite für einen Rehabilitationsaufenthalt in Montana zu motivieren.“

Dr. med. Martin Sykora ist Leitender Arzt Viszeralchirurgie, Leiter Adipositaszentrum Zentralschweiz und Leiter Koloproktologie. Das führt zu verschiedenen Kontakten mit der LHM: „Die Luzerner Höhenklinik hat für meine Patienten sehr viel zu bieten. Meine Patienten brauchen oft professionelle Versorgung aus verschiedenen Bereichen. Das hohe Niveau an Betreuung in der Medizin, in der Physiotherapie und Ernährungstherapie ist für mich beruhigend.“ Dazu sein Urteil über die Zusammenarbeit: „Ich schätze den unkomplizierten Kontakt, wenn es darum geht, auch schwierige Situationen im Verlauf  zu besprechen.“

Psychosomatik und Physiotherapie

Schliesslich hat Dr. med. Lukas Schmid auf Fragen geantwortet. Er ist Leitender Arzt und Abteilungsleiter Rheumatologie. Zuerst: Was bedeutet die LHM für Sie, in Ihrer Funktion? „Die LHM bedeutet für unsere Rheumatologie mit klar entzündlichem Schwerpunkt eine zahlenmässig eher wenig beanspruchte Institution.“ Trotzdem interessiert die Antwort auf folgende Frage: Was ist zu sagen zum Niveau und zur Qualität dessen, was die LHM leistet? Dr. Schmid: „Die Qualität der von der LHM geleisteten Medizin war bei allen Patientinnen und Patienten, die ich überblicke, stets tadellos.

Welches Behandlungsangebot der LHM ist für Sie als Mediziner besonders wertvoll? Dazu Dr. Schmid: „Die für mich als Rheumatologen wertvollsten Komponenten des LHM-Angebots sind die Psychosomatik und die Physiotherapie.“ Welchen Stellenwert hat Rehabilitation? „Der Stellenwert der stationären Rehabilitation ist für unsere entzündlich-orientierte Rheumatologie kleiner als für eine solche mit degenerativem Schwerpunkt. Der Stellenwert der Rehabilitation per se (d. h. insbesondere auch der ambulanten) ist in jedem Fall und sowohl für die entzündliche wie die degenerative Rheumatologie gegeben. Für die psychosomatische Medizin (welche nicht zur Rheumatologie gehört, aber mit der wir als Rheumatologen oft in Berührung kommen) hat die Rehabilitation mit einem multidisziplinären Zugang sowohl ambulant wie stationär einen grossen Stellenwert.“

Auf der Website der LHM findet der einweisende Arzt noch weitere Statements von Kolleginnen und Kollegen.

 

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