Reha nach einem Herzinfarkt

 Herzmodell von Teng Long

Kardiale, also das Herz betreffende Rehabilitation hat seit 1990 einen festen Platz im Programm der Luzerner Höhenklinik Montana. Hier liegt auch deren Anerkennung durch die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für kardiale Rehabilitation vor. Die LHM arbeitet mit Spezialisten des LUKS zusammen.

Bei dieser Reha-Sparte werden die Patienten in Stärkegruppen eingeteilt, je nach Ergometrie und Echokardiographie. Mit verschiedenen Ergometern kann die individuelle körperliche Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Leistungsdiagnostik per Stufen- oder Dauertest sowie in Quer- und Längsschnittuntersuchungen dokumentiert werden. Echokardiografie ist eine der wichtigsten technischen nichtinvasiven Untersuchungsmethoden des Herzens und mittlerweile unverzichtbarer Bestandteil der kardiologischen Diagnostik.

Welches sind die Indikationen? Anwärter sind Patienten nach Herzinfarkt, Bypassoperation, nach Ballondilitation der Herzkranzgefässe, nach Herzklappenoperation, aber auch Angina pectoris, periphere Durchblutungsstörungen und anderes mehr.

Die Patienten stärken sich in einem körperlichen Aufbautraining. Das heisst Velofahren, Laufbandbewegung, Rudern, Wandern oder auch Langlauf, ferner Schwimmen im Therapiebad der LHM. Wichtig ist, dass die Patienten Bescheid wissen über das, was bei ihnen verbessert werden soll. Es kommen Physiotherapeuten zum Zug, sie sind auf kardiovaskuläre Rehabilitation spezialisiert. Bei Bedarf zieht man auch einen Psychologen bei. Vgl. Bericht über den Psychologen-Einsatz bei Herzpatienten.

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