Vom Rauchen zur Atemnot: chronische Bronchitis

Chronische Bronchitis

Einer von zehn Rauchern erlebt dieses Schicksal: chronische Bronchitis, eine Entzündung der Bronchien und der Bronchialschleimhaut. In der Schweiz macht der Anteil drei Prozent der Bevölkerung aus. In der Luzerner Höhenklinik Montana weiss man damit umzugehen, hier erfahren Patienten mit zunehmender Atemnot dank kompetenter Behandlung eine Linderung ihrer Leiden. Klar, dass man von solchen Patienten erwartet, dass sie ihre Raucherleidenschaft aufgeben – keine leichte Sache! Und ebenso klar, dass die LHM zu den rauchfreien Institutionen gehört.

Befragung und Lungenfunktionsprüfung sind unverzichtbar, wenn die Diagnose “chronische Bronchitis” denkbar ist. Dabei werden Lungenkapazität, Verengung der Bronchien und Widerstand in den Atemwegen gemessen. Vielfach gehört auch eine Lungenspiegelung dazu (Bronchoskopie). Wenn man Sauerstoff, Kohlensäure und Kohlenmonoxid misst, kann der Arzt den Schweregrad der Erkrankung genauer feststellen. Oft wird eine Lungenüberblähung festgestellt (Emphysem).

Erkrankungen der Atemwege sind ein Schwergewichtsthema der Klinik. Deshalb hält die LHM für Menschen mit chronischer Bronchitis ein umfassendes Behandlungskonzept bereit. Ist der Raucher einmal bereit, seine Zigarettengewohnheiten einzudämmen und aufzugeben, kann die Behandlung sehr viel bringen. Hier in Montana wird ihm zunächst eine Raucherentwöhnungsgruppe angeboten, die von einem Psychologen geleitet wird.

In Frage kommen zunächst Atemgymnastik, Entspannungsübungen, intensives körperliches Trainingsprogramm und anderes mehr. Es ist ein individuell abgestecktes Programm, das bis zum Einsatz der Dauer-Sauerstofftherapie gehen kann. Zunächst aber führt schon die Inhalationstherapie zu guten Erfolgen. Medikamente kommen in Frage, wenn es etwa um die Erweiterung der Bronchien geht oder um die Bekämpfung der Schleinhautentzündung. Die Spezialisten in Luzerner Höhenklinik Montana rechnen für die Behandlung mit einer Aufenthaltsdauer von drei bis vier Wochen. Wie lange der Patient stationär zu behandeln ist, hängt natürlich vom Schweregrad der Erkrankung ab.

Der Weg führt vom behandelnden Arzt am Wohnort des Patienten zur LHM, die sich um alles Weitere kümmert, so auch um die Kostengutsprache durch die Krankenkasse.

 

 

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