“Gute Noten für das Personal der LHM”

Sie wird bald nach Hause fahren, nach sechs Wochen Aufenthalt in der Luzerner Höhenklinik Montana. “Ich bin froh, dass ich hierher gekommen bin”, sagte die Patientin, der wir im Montana Talk begegnet sind. “Ich kann diese Klinik nur empfehlen.” Am Anfang empfand sie die Distanz zum Wohnort als hart, aber das gab sich rasch.  Das Personal der LHM bekommt von ihr sehr gute Noten. “Ich hatte es immer sehr gut. Ich wurde aufgefangen, wenn es ihr gerade schlecht ging”.

Das Therapieangebot beurteilt sie als sehr weit. Da konnte sie auswählen. Besonders gut taten ihr Massage und Fango. Befreiungsschläge gegen den Boxsack unten im Keller? Nein, darauf konnte sie verzichten. Dafür ging sie in der Wandergruppe mit und genoss die herrliche Natur. Sogar bei den Wandertouren, die als “schwer” eingestuft wurden, beteiligte sie sich. Atmen hatte einen wichtigen Stellenwert für die Patientin, die raucht. “Weg vom Rauchen”, das war immer eines der Therapiethemen.

Sie lernte richtig atmen und machte in der Atemgruppe mit, auch in der Gymnastik, ging schwimmen, spielte Pingpong. Was ihr fehlt: eine Therapie mit Musik und Tanz. Musik entspannt, das spürte die Patientin, als sie sich in der Klinik ans Klavier setzte. “Singen und Tanzen sind wichtig für mich”. So gab es ein “Montana-Chörli”, das am Lottoabend aufspielte. Die Patientin war mit ihrer Handorgel dabei und spielte “Bergandacht”.

In der Klinik fanden einige Patientinnen und Patienten spontan zu einer Art Familie zusammen. Die Patientin sagte jemandem Vater, der sie wiederum als Tochter begrüsste. Es gab auch einen Sohn usw. Die Patientin sah, dass auch andere einen Rucksack zu tragen haben. So hat man sich auch einiges anvertraut – wohl ein natürlicher Teil der ganzen Therapie.

[Montana Talk vom 7.12.2012]

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