Das Schlafzentrum der LHM – der Weg zur richtigen Erholung

Bei der Behandlung von Schlafstörungen hat die Luzerner Höhenklinik Montana grosse Schritte getätigt. 1986 wurden erstmals Patienten mit solchen Störungen in ein gründliches Programm aufgenommen, seit 1990 wurde ein umfassendes diagnostisches und therapeutisches Angebot aufgebaut. Ende 2000 folgte die Akkreditierung der LHM als Kompetenzzentrum für Schlafmedizin. Die Akkreditierung erfolgt durch die Schweizerische Gesellschaft für Schlafmedizin, Schlafforschung und Chronobiologie, die SGSSC.

Normalerweise sucht der Patient, der über Schlafstörungen klagt, den Hausarzt auf, der im gegebenen Fall Pneumologen und ORL-Spezialisten beizieht. Von diesen erfolgt die Einweisung in die LHM. Die Patientinnen und Patienten absolvieren in Montana ein dreitägiges Programm, das mit Abklärungen beginnt und mit einem eingehenden Behandlungskonzept abschliesst.

“Contineous Positive Airway Pressure” braucht Anleitung, Anpassung und Angewöhnung. Deshalb wird den Patienten nicht einfach ein CPAP-Gerät angehängt. Sondern es wird zuerst eine intensive Schlafuntersuchung durchgeführt. Am andern Tag liegen aussagekräftige Kurven und hilfreiche Videos zur Verfügung. Damit werden dem Patienten die Probleme und die Zusammenhänge innerhalb der Störung aufgezeigt.

Am zweiten Tag wird auch die CPAP-Maske angepasst, die nachts getragen wird. Dabei wird der optimale Beatmungsdruck eingestellt. In der dritten Nacht schläft der Patient mit seinem eigenen Gerät, wie er es fortan ja auch tun soll. Weitere Untersuchungen und Beratungen stützen und ergänzen den ganzen Vorgang, dessen Ergebnis sich zeigen lassen darf. Man beurteilt dieses Ergebnis nach der sog. Compliance, der Therapietreue, die im Falle der LHM bei 75 Prozent liegt, während ambulant ausgerichtete Institute mit etwa 35 Prozent auskommen müssen. Der Problemlösungsgrad ist also recht hoch angelegt, der Aufwand nicht unbeträchtlich, aber für den Patienten bringt das langfristig sehr viel.

Im Luzerner Kantonsspital gibt es eine Interdisziplinäre Schlafkonferenz Luzern (ISKL), wo sich Pneumologen, Neurologen, Psychiater, Kieferchirurgen und HNO-Spezialisten treffen. Der ISKL hilft optimieren, gerade bei Patienten mit besonderen Problemen. Selbstverständlich können sich die Patienten auch auf die guten Angebote und Erfahrungen der kantonalen Lungenligen stützen.

2 Antworten zu Das Schlafzentrum der LHM – der Weg zur richtigen Erholung

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